| Als wir dann am nächsten Morgen
560 km später im sonnenversengten (ehrlich!) Merida ankamen, wollten
wir eigentlich nur mehr ein Hotelzimmer mit Dusche (von der Nacht weiß
ich nur mehr, daß ich irgendwanneinmal an irgendeiner Tankstelle
mit höllischem Durst ausstieg und mir ein eiskaltes Mineralwasser
kaufte... oh wie herrlich!!!). Das Wasser stank zwar penetrant nach Chlor,
aber es war sooo guuut! Anschließend setzte ich mich im Innehhof
des Hotels in den Schatten, um ein wenig zu zeichnen, während Bernhard
im Zimmer lag und damit beschäftigt war, tot zu sein. Mit dem Zeichnen
wars aber nicht lange was, weil ich wenige Minuten später damit beschäftigt
war, auf eine heulende, völlig verzweifelte Mexikanerin einzureden,
die von ihrem Freund betrogen worden war. Und das bei meinen Spanischkenntnissen!!!
Keine der Standardsituationen aus dem Vorkurs I... |
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